SA, 15. März 2025

Mettmacher 3er
Gemischter Kabarettabend mit Peter Panierer & Bewie Bauer und Katie La Folle

Kabarett, Gasthaus Stranzinger
Einlass: 19:30, Beginn: 20:00

Der Mettmacher Kulturverein KIMM lädt im Rahmen des Rieder Biermärz zu seinem sechsten gemischten Kabarettabend. Nach dem großen Erfolg der Vorjahre bitten wir erneut drei vielversprechende Talente aus der Creme de la Creme des Kabarett-Nachwuchses zum „Mettmacher Dreier“.

Die Künstler werden dabei ein gekürztes „Best Of“ aus ihren aktuellen Bühnenprogrammen zum Besten geben.

INTRO ist das Programm von Peter Panierer, ohne Untertitel, schnörkellos, gerade raus, ohne Blatt vorm Mund. Warum freut man sich über rauchende Kinder? Wieso tritt einer zweimal aus der Kirche aus? Und weshalb nennt sich dieser jemand ausgerechnet Peter Panierer? Vielleicht aus denselben Gründen, aus denen er gerne mit kugelsicherer Weste unterrichtet, arbeitslose Eltern bevorzugt und nachhaltigem Ladendiebstahl etwas abgewinnen kann.

Bewie Bauer ist in seinem Programm „Ein Teenager wird 50 auf der Zielgeraden zu seinem 50. Geburtstag. Und er kommt ins Grübeln: Was habe ich erreicht? Was will ich noch erleben und warum ist man eigentlich nie zu alt für rebellischen Rock? Sein Leben fing doch eigentlich so gut an, damals in den 80ern, als er mit fünf älteren Brüdern mitten in Oberbayern aufwuchs. Und es wurde noch besser – als Teenager mit seiner ersten E-Gitarre in der Hand in den 90ern mit Nirvana, Nintendo und Diddl- Maus. Und jetzt? Sind Viagra und Granufink schon in Sichtweite? Allein der Gedanke daran beschert Bewie die ersten grauen Haare. Und doch hat er das Gefühl, dass er endlich angekommen ist: irgendwo zwischen „Clearasil“ und „fast senil“.

Im Programm „Rettet die Teetassen“ von Katie La Folles setzt sie ihren scharfen Blick auf ungewolltes Bürgertum, neue Familienmodelle und der Suche nach Sicherheit. Setzen wir uns gemeinsam in eine rotierende Teetasse, philosophieren über künstliche Intelligenz und toxischen Perfektionismus. Über Schwimmflügerl für untergehende Teetassen und verpflichtende Sonnencreme auf Kücheninseln. Wir, die zerbrechlichen Teetassen der Neuzeit, die Millennials und ihre Kinder. Die “Teacup Generation”, die noch fragilere, noch sensiblere „Tasserl“ heranzieht. Sind wir denn wirklich noch zu retten?